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Firmenhistorie
Vor etwa 40 Jahren wurden die Nährstoffe und der Nutzen der Ton- und Vulkangesteine bekannt und seitdem viele verschiedene Substrate an große Firmen, Städte und Gemeinden vertrieben. Schuck elements e.K. möchte Magmaar Substrate nun gerade für Privatkunden und kleinere Betriebe vertreiben, die sonst für viele nicht erreichbar wären.
Als Handelsunternehmen konzentrieren wir uns auf den Vertrieb von Magmaar Substraten, reinem Vulkangestein, organischem Dünger (Mykorrhiza), Dachbegrünungskomplettpaketen und dementsprechendem Zubehör sowie Pflanzensamen, und –sprossen heimischer Wildpflanzen mit Konzentration auf Samenmischungen und Pflanzen für Schmetterlinge. Im Winter vertreiben wir zudem Winterstreugut (Blähschiefer) auf biologischer Basis. Wir führen selbst keine Projekte durch sondern konzentrieren uns vielmehr darauf, gute Partnerschaften mit Gartenplanern und Dachdeckern für Sie zu finden und Ihnen zu vermitteln. Wir arbeiten eng mit der Spedition Adolf Schuck GmbH Transport und Logistik zusammen und können deutschlandweit zu günstigen Konditionen innerhalb von 48 Stunden liefern und dort lagern.
Entstehung des Markennamen Magmaar
Man muss sich vorstellen, dass Europa vor ca. 47 Millionen Jahren einer Inselwelt glich und das Gebiet um Frankfurt a.M., bedingt durch die Drift der Kontinente, im westlichen Mittelmeerraum lag. Zahlreiche Erdstöße ließen das Gebiet erbeben und Grundwasser geriet über geologische Störungen in Kontakt mit über 1200 º C heißem Grundgebirge. Aufsteigendes Magma traf auf einen Fluss und es kam zu wiederholten Wasserdampfexplosionen, die letztendlich an der Erdoberfläche zu einem sogenannten Maarkrater bzw. Maarsee führten und Inspiration für den Markennamen waren. Man hat errechnet, dass dieser See kurz nach seiner Entstehung einen Durchmesser von ca. 1,5 km und einer Tiefe von ca. 300 m besaß und ca. 1 Mio. Jahre lang als Ablagerungsraum für Sedimente, abgestorbene Tiere und Pflanzen diente. Dies ist darauf zurück zu führen, dass bei solchen Tiefen ohne Zu- oder Abläufe des Gewässers keine Umwälzung stattfinden kann und deshalb anaerobe (sauerstofffreie) und lebensfeindliche Bedingungen für fast alle Lebewesen entstehen. Durch Verfestigung der lockeren Seebodensedimente mit den abgelagerten Tieren und Pflanzen, bildete sich nach und nach ein festes Sedimentgestein, ein fossilienhaltiger Ölschiefer.
Entdeckung von Rohmaterialien in Deutschland
Im 18. Jahrhundert wollte man Bahnschienen durch das Gebiet der heutigen Abbaustätte verlegen und stieß somit durch Zufall auf die Ölschiefer- und Braunkohleschichten. Von diesem Tag an wurde hier über 100 Jahre lang Ölschiefer zur Herstellung von Mineralöl und Paraffin abgebaut. Um die Einstellung des Tagebaus 1971 zu verstehen, muss man zuerst begreifen, was Ölschiefer eigentlich bedeutet. Das Gestein enthält kein reines Erdöl, sondern eine feste Vorform davon. Es ist auch kein Schiefer, also ein durch Druck- und Temperatureinwirkung stark überprägtes, zerschertes Gestein, sondern ein Sediment. Der heute noch gebräuchliche Ausdruck Ölschiefer beschreibt daher nur das Aussehen und die technische Nutzung des Gesteins. Der Abbau und die Umwandlung waren langfristig einfach viel zu kompliziert und kostenintensiv, um lukrativ betrieben zu werden. Stattdessen erwies sich die Lagerstätte nun ausschließlich als Eldorado für Fossiliensammler. Sensationelle Funde konnten seither ohne Störungen entdeckt werden und sind u. a. bis heute im Naturkundemuseum Senckenberg in Frankfurt und im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt ausgestellt.
Entstehung des Tongesteins und der Lavavorkommnisse
Die Überreste des Ölschieferabbaus enthielten jedoch noch einen kleinen Prozentsatz Rohölanteile, die sich nun von selbst auflösen sollten. Bei der Lagerung in die 500m entfernt gelegene Sandgrube fing der Berg plötzlich an, sich von sich aus und somit natürlich zu entzünden. Bei Erhitzungen über 1000º C entstand somit unser gebrannter Ton, bei Erhitzungen über 1450º C fruchtbares Vulkangestein. Magmaar Substrate werden hier seit über 40 Jahren erfolgreich abgebaut, gemischt, zermahlen, vertrieben und erprobt und sind in der Region für ihre außerordentliche Fruchtbarkeit und einfache Handhabung bekannt und beliebt. Schuck elements e.K. kümmert sich darum, die Substrate vorallem an kleinere Unternehmen und Privatpersonen zu vertreiben.
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Dachbegrünungspakete





